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#Webdesign

5 Top Webdesign Trends 2016

Foto: fotolia.de (#82337944/DigiClack)

Kennen Sie die wichtigsten Webdesigntrends für 2016? Lesen Sie hier, was wir und andere Experten erwarten, dass sich dieses Jahr durchsetzen wird.

Flaches und reduktionistisches Design

Die Reduktion auf das absolut Notwendige, das Zusammenfassen auf die Essenz dessen, was man sagen will – das ist im Webdesign eine Errungenschaft der letzten Jahre. Dieser minimalistische Ansatz wird auch in den nächsten Jahren das Webdesign dominieren.

Der gekonnte, stoische Verzicht auf Spielereien und Ausschweifungen ist wie ein Destillationsprozess, bei dem am Ende all das übrig bleibt, was man wirklich vermitteln möchte.

Bisher sind vor allem 5 reduktionistische Themen im Mittelpunkt gestanden:

  • Iconographisches Gestalten
  • Dynamische Farben für kontrastreiche Gestaltung
  • Einfache Typographie
  • Ghost Buttons (umrandete ikonische Buttons)
  • Minimalismus in der graphischen Aufbereitung

Um diese Punkte hat sich inzwischen ein weiterer Trend etabliert, der aber so bedeutend ist, dass viele Webdesigner inzwischen von Flat 2.0 sprechen: Das Hinzufügen dezenter graphischer Stilmittel um z.B. durch leichte Schatten einen 3D-Eindruck zu vermitteln.

Animation

Wie auch bei den anderen Trends steht die Vereinfachung und der dezente Gebrauch der Animation im Vordergrund.

Grundsätzlich kann jedes Element (Texte, Bilder, Container ...) beziehungsweise jede Eigenschaft eines Elements (Position, Größe, Farbe ...) animiert werden. Dafür stehen verschiedene Animationsarten zur Verfügung, wie zum Beispiel: Slide-In/Out, Slide-Up/Down oder Fade-In/Out usw. Damit können auch stark animierte Seiten wie historyofinnovation.att.com angenehm und effektiv präsentiert werden.

Card-Styles

Der erste große Vorstoß in den Card-Style kommt aus dem mobilen Bereich: Die Kartendarstellung erlaubt es, gezielt einzelne Informationen mit einem Fingerswipe zu schließen oder nähere Informationen einzelnen Themen auf einer Karte zu erhalten.

Darüber hinaus gibt es mannigfache Möglichkeiten, die Karten miteinander zu kombinieren und den Content zu individualisieren: Hat ein Kunde vier Mal eine Karte angeklickt, bei der es um eine spezielle Produktkategorie geht? Dann sollte ihm noch mehr Content zu dieser Kategorie geboten werden!

Neben der Individualisierung des Contents fügen sich die Card-Styles nahtlos in das responsive oder unaufdringlich flache Design ein.

Farben und Texturen

Viele Trends setzen auf Minimalismus. Aber auch Minimalismus benötigt Ausdrucksformen und in vielen modernen Designs wird die Farbe zu einem wichtigen unmittelbaren Stilmittel.

Ob beim flachen Design als Hintergrundfarbe oder als Farbe der Icons, bei den Cards die Farben eben dieser, steht die kräftige, ausdrucksstarke, einprägsame Farbe nahezu im Vordergrund, vor allem in monochromatischen Designs.

Um mit diesen Farben umzugehen und sie direkt einbinden zu können, ist Know-how in Sachen Farbpsychologie notwendig. Hier nur kurz drei wichtige Grundsätze:

  • Warme Farben werden vor kalten Farben fokussiert
  • Kräftige Farben werden vor weniger kräftigen Farben fokussiert
  • Helle Bereiche werden vor dunklen fokussiert

Spielen Sie mit diesen Grundsätzen und bringen Sie dadurch die Webseitenbesucher dazu, jene Punkte anzuwählen / zu lesen, die sie möchten!

Interaktion

Interaktive Webseiten konzentrieren sich auf eine spielhafte Interaktion mit dem User. Damit dieser Ansatz seinen vollen Nutzen entfalten kann und nicht sogar schadet, muss die Interaktion gut überlegt designed und umgesetzt werden. Dann aber können Sie Ihre Inhalte sehr effizient vermitteln: Das Surfen wird zum beiläufigen Spiel, das dem Nutzer die Inhalte einprägsam vermittelt.

Das Ziel, das sich der Designer setzen muss, lässt sich dabei zusammenfassen auf:

  • Einprägsame Zeichenverwendung
  • Schnelle Lernbarkeit der Machanismen
  • Feedback der Inhalte
  • Usability der Webseite
  • Zielorientierung der Inhalte

Wenn diese Punkte beachtet werden, können Webseiten entstehen wie diese oder jene von MixPlus.